Projekt-Sichtbarkeit: Nutzer-Zuordnung, projektbezogene Filterung und Schreibschutz

- Neues Modell ProjektUser (projekt_users) für projektbezogene Sichtbarkeit
- Migration V01_09 legt Tabelle an (keine Initial-Befüllung)
- CRUD-Logik für Projekt-User-Zuordnungen mit Cross-DB-User-Auflösung
- Serverseitige Sichtbarkeits-Filterung: Projekt-Liste/Get filtert nach
  projekt_users-Zuordnung für Nicht-SysAdmin/Nicht-AppAdmin
- Auto-Assignment: Ersteller wird bei Projektanlage automatisch zugeordnet
- Sichtbarkeits-Filterung auf CallLog und Kontaktadresse erweitert
  (Liste und Einzelabruf)
- Schreibschutz: Alle Schreib-Endpunkte (update/delete) für Projekt,
  Kontaktadresse und CallLog prüfen Projekt-Zuordnung vor der Ausführung
- Hilfsfunktionen _get_visible_user_id() und _require_projekt_access()
  zur Kapselung der wiederkehrenden Prüfungen
- REST-Endpunkte /xhr/projektuser/{list,add,remove};
  Schreib-Endpunkte mit @authorisation_required([]) als Erweiterungspunkt
- Client: Neues Modell projekt_user.ts, Listen-Komponente mit Modal
  (Select-Widget), Button in Projekt-Maske, Route registriert
- Build aktualisiert (tsc + rollup)
- AGENTS.md: Vorgaben für projektbezogene Sichtbarkeit dokumentiert

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@@ -55,5 +55,20 @@ Nach jeder Änderung an `.ts`-Dateien unter `Client/` ist der Build-Prozess (tsc
## Vorgaben für die Server-seitige Entwicklung unter Python
### Projektbezogene Sichtbarkeit und Schreibschutz
Projekte sind nutzerbezogen: Ein Nutzer sieht nur Projekte, denen er über die Tabelle `projekt_users` zugeordnet ist. Diese Sichtbarkeits-Filterung muss für **jede** projektbezogene Entität (Projekt selbst und alle davon abhängigen Entitäten wie Kontaktadresse, CallLog) in den Lese- und Schreib-Endpunkten umgesetzt werden.
Die Prüfung erfolgt rollenbasiert, nicht flagbasiert: SysAdmin und AppAdmin (geprüft via `current_user.is_SysAdmin()` bzw. `current_user.has_permission(app.config["APPID"], [APP_ADMIN])`) sehen alle Projekte. Alle anderen Nutzer werden über ihre `current_user.id` gefiltert.
Dafür werden in `crm/routes.py` zwei Hilfsfunktionen bereitgestellt:
- `_get_visible_user_id()`: Liefert `None` für SysAdmin/AppAdmin (kein Filter), sonst `current_user.id`. Wird an die Modell-Funktionen der Lese-Endpunkte (list/get) übergeben.
- `_require_projekt_access(projekt_id)`: Prüft vor Schreiboperationen (create/update/delete), ob der Nutzer dem Projekt zugeordnet ist. Bei fehlender Zuordnung wird 404 (nicht 403) geworfen, um keine Rückschlüsse auf die Existenz des Projekts zu ermöglichen.
Bei neuen projektbezogenen Entitäten muss:
1. Die Modell-Funktion `get_xxx(...)` einen optionalen `user_id`-Parameter erhalten. Ist dieser gesetzt, wird per Subquery auf `projekt_users` gefiltert.
2. Die Modell-Funktion `get_xxx_by_id(id, user_id)` bei gesetztem `user_id` die Projekt-Zuordnung prüfen und bei Fehlen 404 werfen.
3. Die Lese-Endpunkte in `crm/routes.py` `_get_visible_user_id()` aufrufen und das Ergebnis an die Modell-Funktion übergeben.
4. Die Schreib-Endpunkte `_require_projekt_access(projekt_id)` aufrufen, bevor die Änderung durchgeführt wird. Bei create/update steht `projekt_id` im JSON-Body (`request.json["projekt_id"]` bzw. `request.json["id"]`); bei delete muss die Entität ggf. erst mit Sichtbarkeits-Check geladen werden, um die `projekt_id` zu ermitteln.
## Generierte Dateien nicht beachten
Das Verzeichnis `Client/tsout/` enthält die JavaScript-Ausgabe der TypeScript-Kompilation und wird durch den Build-Prozess (tsc + rollup) erzeugt. Diese Dateien sind nicht manuell zu bearbeiten und brauchen bei der Codeanalyse nicht berücksichtigt zu werden. Ebenso sind die JavaScript-Dateien in `NGINX_Server/html/static/` (z.B. `kbp_crm_00.00.01.js`) die Ausgabe des Rollup-Builds und nicht zu untersuchen.